Mehrweg

Unser Beitrag zum Umweltschutz

 

Das sieht nicht gut aus:

Der Klimawandel ist in vollem Gange: Einem Künstler in England bricht die Küste unter den Füßen weg, einen Mönch im Himalaya zwingt der Klimawandel zum Berufswechsel und ein deutscher Förster muss seine Waldbewirtschaftung ändern. Die Folgen der Erderwärmung sind so vielfältig wie die Menschen selbst.
Vor allen Dingen aber führt die globale Erwärmung  zu häufigeren Naturkatastrophen und Wetterextremen. Immer mehr Menschen sind von der Klimaerwärmung betroffen, ihr Leben verändert sich und manchmal wird es davon sogar bedroht (Quelle: WWF).
Mit knapp 11 Tonnen pro Kopf und Jahr produziert ein Deutscher elf mal soviel CO2 wie ein Inder. Wenn wir alle unseren persönlichen Ausstoß um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen.

 

Das könnte ein Weg sein – Rechnen Sie nach!

Ein Mittel hierzu ist der Konsum von Getränken in Mehrwegverpackungen. Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, stellt hierzu eine ganz einfache Rechnung an: Würden allein die rund 21 Milliarden Liter alkoholfreie Getränke, die in Deutschland jährlich konsumiert werden, ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt, würde das die Atmosphäre im Vergleich zur Abfüllung in Einwegverpackungen um jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 entlasten. Das entspräche dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 575.000 Mittelklasse-Wagen, wenn diese 15.000 Kilometer im Jahr fahren.“

 

Aqua Römer nur in Mehrweg – zu 100 %. Immer schon!

Aqua Römer wird ausschließlich in PET-Mehrwegflaschen abgefüllt. Seit es Aqua Römer gibt, ist dies so. Weil wir darüber nachdenken, was unser Produkt für die Umwelt bedeutet. Und weil wir dann auch entsprechend handeln.
Wir wissen, dass wir als Brunnenbetrieb hier gefordert sind und dass wir Sie als Verbraucher nicht alleine lassen dürfen, wenn es darum geht, Umwelt und Klima zu schützen.
 

 

Fakten, die Sie interessieren könnten und die Sie wissen sollten:

 

  • Mehrweg geht zurück – leider: Seit Jahren geht die Mehrwegquote bei Getränkeverpackungen zurück. Auch, weil es immer undurchsichtiger wird, welche Flasche mehrfach verwendet wird und welche Flasche – trotz Rückgabe innerhalb eines Pfandsystems – nach Gebrauch einfach geschreddert wird. Aqua Römer Flaschen werden 25 bis 30 mal gespült und wieder verwendet.

 

  • Warum ist Mehrweg besser für die Umwelt? Durch häufige Wiederbefüllung und kurze Transportstrecken von Mehrwegflaschen regionaler Brunnenbetriebe werden zum Beispiel bei Mineralwasser nur 50 bis 60 Prozent des Klima-Killers CO2 erzeugt – im Vergleich zu Einwegflaschen aus Plastik. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Öko-Bilanz des Heidelberger Ifeu Instituts.

 

  • Welche Rolle spielt es, woher ein Mineralwasser kommt? Das spielt eine große Rolle, weil sich die CO2-Bilanz eines Mineralwassers verschlechtert, je weiter es transportiert werden muss. Im Durchschnitt wird Mineralwasser in Mehrwegflaschen rund 260 Kilometer transportiert, bis es beim Verbraucher ankommt. Mineralwasser in Plastik-Einwegflaschen legt mit mehr als 480 Kilometern fas die doppelte Strecke zurück.

 

  • Bedeutet Pfand gleich Mehrweg? Leider nein. Vielmehr hat die Organisation „Allianz pro Mehrweg“ zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe, dem Verband des Deutschen Getränkeeinzelhandels e.V. und dem Bundesverband des Deutschen Getränkefachhandels ermittelt, dass knapp die Hälfte der deutschen Verbraucher nicht weiß, dass es neben umweltfreundlichen Mehrwegflaschen auch Einwegverpackungen mit Pfand gibt. Zu verdanken hat dies die Branche einem Kennzeichnungswirrwarr auf den Etiketten, der eigentlich umweltbewusste Verbraucher in die Irre zu führen versucht, indem man verschleiert, dass es sich um Einwegflaschen handelt.

 

  • Warum setzt Aqua Römer auf Mehrweg? Das hat viele Gründe. Mehrweg ist umweltfreundlich und schont das Klima, es sichert aber auch Arbeitsplätze. Im Getränkeeinzelhandel liegt die Mehrwegquote durchschnittlich noch höher als 90 Prozent. Mehrweg-Abfüller wie Aqua Römer tragen maßgeblich zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe bei und sichern regionale Arbeitsplätze. Der von den Discountern geprägte Trend zur Plastik-Einwegverpackung sorgt seit Jahren allerdings für eine Verdrängung der Mehrwegflaschen – mit dramatischen Folgen für klein- und mittelständische Abfüller und den Getränkehandel. 


Wer als Endverbraucher beim Discounter sein Mineralwasser kauft, sollte wissen:

Für die Abfüllung und den Vertrieb von Einweg über die Discounter werden bis zu 80 Prozent weniger Arbeitsplätze benötigt als beim mittelständisch geprägten Mehrwegsystem.


Links:

Deutsche Umwelthilfe: www.duh.de
Stiftung Initiative Mehrweg: www.stiftung-mehrweg.de
Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels: www.bv-gfgh.de