Besser trinken, besser leben

Superwichtig und doch oft unterschätzt.

Es ist unser wichtigstes Lebensmittel überhaupt – und wird doch oft unterschätzt: Wasser! Was so ganz ohne Kalorien und nur scheinbar ohne Geschmacksunterschiede daher kommt, ist unser kostbarstes Lebensmittel überhaupt!

Trinken erst dann, wenn man durstig ist? Bitte nicht! Der menschliche Körper besteht zu rund 70 % aus Wasser. Und schon dann, wenn wir nur 3 % davon verlieren, empfinden wir ein Durstgefühl. Dabei geht dem Körper permanent Wasser verloren: Beim Schwitzen, beim Gang zur Toilette und sogar bei jedem Atemzug. Umso wichtiger ist es, dass wir bereits trinken, bevor unser Körper das Warnsignal „Durst“ sendet. Sonst fühlen wir uns schnell schlapp und müde, haben Konzentrationsprobleme und unser Wohlbefinden ist eingeschränkt.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) sagt: „Wasser ist absolut lebensnotwendig!“ Empfehlenswert ist es, rund 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Die DGE empfiehlt, Wasser bzw. energiearme Getränke zu bevorzugen.

Woran Sie Flüssigkeitsmangel erkennen:

  • häufige Müdigkeit
  • trockener Mund, trockene Schleimhäute
  • welke Haut, stehende Hautfalten
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfung
  • wenig und/oder dunkel gefärbter Urin
  • körperliche Schwäche
  • Vergesslichkeit

Und weil Wasser nicht gleich Wasser ist – einige Begriffe, die nicht nur Insider kennen sollten:

Mineralwasser:

Die Inhaltsstoffe von Mineralwasser dürfen keinen großen Schwankungen unterworfen sein. Mineralwasser muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein. Es wird direkt an der Quelle bzw. am Brunnen abgefüllt und benötigt eine amtliche Anerkennung.

Tafelwasser:

Eigentlich ist Tafelwasser ein „künstlich“ hergestelltes Getränk. Meist besteht es aus Trinkwasser z.B. aus dem Wasserhahn und es darf auch mit weiteren Zutaten angereichert werden.

Tafelwasser ist kein natürliches Mineralwasser. Es darf auch zusammengemischt werden aus unterschiedlichen Wässern, wobei den Anforderungen an Hygiene natürlich Folge geleistet werden muss. Die Anforderungen an ein natürliches Mineralwasser werden von einem Tafelwasser nicht erfüllt.

Leitungswasser:

Unter diesem Begriff versteht man Wasser, das in Wasserleitungen (Rohrleitungen) zugeführt wird oder sich dort befindet. Meist meint man damit Trinkwasser. Dieses wiederum ist Wasser für den menschlichen Bedarf. Trinkwasser darf keine krankheitserregenden Mikroorganismen enthalten und sollte eine Mindestkonzentration an Mineralstoffen enthalten.

Heilwasser:

Genau wie Mineralwasser stammt Heilwasser aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten, ursprünglichen reinen Wasservorkommen. Es muss direkt an der Quelle abgefüllt werden und besitzt aufgrund seiner Zusammensetzung eine heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung. Diese Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen und durch eine amtliche Zulassung bestätigt. Aufgrund seiner Zusammensetzung oder/und seiner physikalischen Eigenschaften wird es in der medizinischen Therapie eingesetzt. Heilwasser genießt nach §2 Absatz 1 Arzneimittelgesetz den Status eines Arzneimittels. Deshalb kann es innerlich für Trinkkuren bzw. äußerlich für medizinische Bäder angewendet werden.