Wasserlexikon

Wasserarten – Die klare Vielfalt

Auf den ersten Blick gleicht ein Wasser dem anderen. Wer aber genauer hinschaut, erkennt große Unterschiede. Diese Unterschiede sind in der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) festgelegt. Denn wie sich ein Wasser nennen darf, hängt z.B. davon ab, wo es herkommt, wie rein es ist und wie es aufbereitet wurde. Hier die wichtigsten Wasserarten und Begriffe im Überblick:

A-Z

Abfüllung | Amtliche Anerkennung | Bicarbonat | Bioverfügbarkeit | Brunnen | CalciumChlorid | Eisen | Etikett | Fluorid | Flüssigkeitsbedarf | Gesetzliche Regelungen | Haltbarkeit | Hydrogencarbonat | Kalium | Kohlensäure | Leitungswasser | Magnesium | Mineralstoffe | Mineralwasser | Natrium | Natürliches Mineralwasser | Natürliches Heilwasser | Osteoporose | Quellort | Quellwasser | Sodastreamer | Spurenelemente | Sprudel | Sulfat | Tafelwasser | Tiefenwasser | Trinkwasser/Leitungswasser

 

Abfüllung up

Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort abgefüllt werden, und zwar unmittelbar in die für den Endverbraucher bestimmte Verpackung. Dieses erfolgt für Aqua Römer Produkte am Quellort Mainhardt. Der Sicherheitsring aus Kunststoff an den Flaschenverschlüssen von Aqua Römer zeigt an, dass die Flasche original verschlossen ist.

 

Amtliche Anerkennung up

Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Diese amtliche Anerkennung erteilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf Antrag des Mineralbrunnens. Das für die amtliche Anerkennung notwendige Verfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Dabei werden die geologischen, chemischen und hygienisch-mikro-biologischen Eigenschaften des Mineralwassers wissenschaftlich und zuverlässig geprüft. Die Untersuchungen müssen erkennen lassen, dass das unterirdische Wasservorkommen vor Umweltverunreinigungen geschützt ist.

Bicarbonat => siehe Hydrogencarbonat up


Bioverfügbarkeit up

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang ein Stoff (wie Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente) vom menschlichen Körper aufgenommen wird und an dem Ort, an dem er benötigt wird, aufgenommen wird.

Dabei kommt es weniger darauf an, wie viel an Mineralstoffen ursprünglich in der Nahrung enthalten ist, als viel mehr wie viel davon nach dem Verdauungsprozess dem Körper zur Verfügung steht, denn nur diesen Anteil der hier verfügbaren Mineralstoffe kann der Körper für seine Stoffwechselprozesse aktiv nutzen. Für Mineral- und Heilwasser wurde die hohe Bioverfügbarkeit der Mineralien in zahlreichen Studien nachgewiesen.


Brunnen up

Brunnen oder Mineralbrunnen bezeichnet man die technische Anlage zur Förderung von natürlichem Mineralwasser. Der Brunnenbetrieb ist das Unternehmen, das Mineralwasser aus der Quelle in die Flaschen füllt und vermarktet.

Calcium up

Calcium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff des menschlichen Organismus und spielt bei vielen Stoffwechselvorgängen eine wesentliche Rolle. Besonders wichtig ist Calcium für die Gesundheit und Festigkeit von Zähnen und Knochen. Etwa 99 % des Körperbestandes an Calcium befindet sich hier. Neben seiner Stützfunktion im Skelett (Knochen, Zähne) spielt Calcium eine wichtige Rolle als Faktor der Blutgerinnung, bei der Funktionsfähigkeit von Muskulatur und Herz, und es trägt zur Bildung einiger wichtiger Hormone und Enzyme bei.

Da der Körper diesen essenziellen Mineralstoff nicht selber bilden kann, muss Calcium mit der Nahrung zugeführt werden: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die tägliche Aufnahme von durchschnittlich etwa 1000 mg Calcium, ab dem 50. Lebensjahr sollten es pro Tag sogar 1200 mg sein.

Eine Unterversorgung mit Calcium führt zur Entkalkung der Knochen (Osteoporose) und damit zu einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen. Schäden bei Zähnen, Haaren und Nägeln können ebenfalls durch Calciummangel verursacht werden. Ebenfalls kann es zu Störungen der Blutgerinnung, Hormonproduktion sowie zu Krampfzuständen der Muskulatur kommen.

Wichtige Calciumquellen sind insbesondere Milch, Milchprodukte wie Joghurt und Käse. Ein wichtiger Calciumlieferant kann auch Mineralwasser sein. Damit eröffnet sich für alle, die eine Milchunverträglichkeit haben oder Kalorien sparen wollen, die Möglichkeit, Calcium in gelöster Form im Mineralwasser zu sich zu nehmen.

 

Aqua Römer enthält mehr als 569 mg Calcium pro Liter. So reichen bereits zwei Flaschen Aqua Römer, um den Calcium-Bedarf eines Tages zu decken.

 

Chlorid up

Chlorid kommt im Körper in Mengen zu etwa 1,28/kg Körpergewicht vor. Es erfüllt eine wichtige Rolle, gemeinsam mit Natrium, bei der Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichts im Körper und trägt somit zu einem ausgewogenen Wasserhaushalt des Körpers bei.

Chlorid ist ein essentieller Stoff, denn er ist Hauptbestandteil unserer Magensäure und ist damit unerlässlich für eine funktionierende Verdauung. Der Bedarf an Chlorid wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit 830 mg pro Tag angegeben. Eine Unterdosierung dieser Menge und dadurch ausgelöste Mangelerscheinung wie Durchfall und Wachstumsstörungen sind nur sehr selten beschrieben, da nahezu alle Lebensmittel Chlorid enthalten. Eine Überdosierung von 830mg pro Tag ist gesundheitlich völlig unbedenklich, weil Chlorid nicht vom Körper eingespeichert wird und ein zu viel einfach über die Niere mit dem Urin ausgeschieden wird.

 

Unser Aqua Römer Mineralwasser enthält 6,3 mg Chlorid pro Liter. 

 

Eisen up

Eine ausreichende Eisenzufuhr ist wichtig für die Blutbildung, denn es bildet den zentralen Bestandteil des roten Blutfarbstoffes, Hämoglobin. Weiterhin ist Eisen Bestandteil wichtiger Enzyme und ist somit täglich und fortlaufend bei vielen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt. Da der Körper auch diesen Mineralstoff nicht selbst bilden kann, muss der Mensch ihn mit der Nahrung aufnehmen.

Die DGE empfiehlt für Männer 10 mg pro Tag, für Frauen 15 mg Eisen pro Tag. Der Bedarf ist bei Frauen somit erhöht, welches im monatlichen Blutverlust bei Frauen im gebärfähigen Alter begründet liegt. Bei einer Mangelversorgung mit Eisen kann es zu Blutarmut (Anämie), Abgeschlagenheit und Erschöpfungszustände kommen. Bei Kindern werden zu dem Anorexie, Wachstumsstörungen und eine verringerte Widerstandskraft gegen Infektionen beobachtet.

Aus Lebensmitteln lässt sich der Eisenbedarf in Höhe von 10-15 mg pro Tag insbesondere über tierische Produkte wie Fleisch und Wurst gut abdecken. Auch Mineralwässer enthalten Eisen, das bei Kontakt mit Luft - also beim Öffnen der Flasche - oxidiert und dabei als rot-bräunliche Flocken ausfällt. Das ist zwar für die Gesundheit völlig unbedenklich, schmälert aber die Lust aufs Mineralwasser. Deshalb darf den Mineralwässern entsprechend der Mineral- und Tafelwasserverordnung das Eisen vor der Abfüllung entzogen werden. Der Begriff "enteisent" auf dem Etikett verweist auf dieses Verfahren und bedeutet, dass dem Mineralwasser Eisen entzogen wurde. Dieser Hinweis bedeutet also nicht, dass ein solches Mineralwasser dem Körper Eisen entzieht.

Etikett up

Das Etikett ist gewissermaßen die Visitenkarte des natürlichen Mineralwassers. Hierauf findet der Verbraucher alle für ihn wichtigen Informationen. Folgende Angaben muss das Etikett enthalten: Verkehrsbezeichnung, Quellname und Ort der Quellnutzung, Hinweis auf die Analyse, Kohlensäuredeklaration, Mindesthaltbarkeitsdatum, Füllmenge und Firmenname.

 

Fluorid up

Das Spurenelement Flour bzw. Fluorid kommt im Körper zu 95 % im Skelett vor, daneben in geringer Konzentration im Blutplasma. Seine wichtigste Funktion ist die der Haltung und Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen. Es fordert den Aufbau der Knochen- und Zahnstruktur, härtet den Zahnschmelz und verringert die Zahnbelagbildung. Damit schützt Fluorid ganz aktiv vor Karies. Ebenfalls hat Fluorid die vorwiegende Wirkung gegen Knochenbrüchigkeit (Osteoporose). Bei einer Unterversorgung des Körpers mit Fluorid, welche bei geringeren Zufuhren als 3,8 mg (Männer) bzw. 3,1 mg (Frauen) pro Tag umsetzen können, kommt es zu Wachstumsstörungen, brüchigen Knochen und Zähnen sowie einer starken Anfälligkeit für Karies.

Diese gesundheitsförderliche Wirkung von Fluorid werden ab einer Konzentration von 1mg Fluorid pro Liter Mineral- oder Trinkwasser messbar. Ein Mineralwasser, das mehr als 1mg Fluorid pro Liter enthält, darf sich deshalb fluoridhaltig nennen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Karies- Prophylaxe.

Flüssigkeitsbedarf up

Der menschliche Körper besteht je nach Alter, Geschlecht, Muskel- und Fettanteil zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist lebenswichtig. Im Schnitt verliert ein Erwachsener am Tag über den Harn, die Atmung und die Haut ungefähr 2,5 Liter Wasser. Und dies ganz ohne Belastung. Bei anstrengender körperlicher Betätigung ist es oft ein Vielfaches mehr. Dieser Flüssigkeitsverlust muss dringend kompensiert werden, da er schnell zu ernsthaften Komplikationen führen kann. Schon nach drei bis vier Tagen ganz ohne Flüssigkeitsaufnahme droht der Tod durch Dehydrierung. Durst ist daher ein ernstzunehmendes Warnsignal des Körpers. Wenn auch ein verspätetes. Wer Durst verspürt, hat bereits deutlich zu wenig getrunken. Deshalb sollte man mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten natürliches Mineralwasser. Es liefert dem Körper nicht nur die notwendige Flüssigkeit, seine Mineralien und Spurenelemente unterstützen zudem eine Vielzahl wichtiger Körperfunktionen und zudem hat es überhaupt keine Kalorien.

Gesetzliche Regelungen up

Als einziges deutsches Lebensmittel bedarf Mineralwasser einer amtlichen Anerkennung.

Dafür muss es mehr als 200 Untersuchungen bestehen. In der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) ist genau festgelegt, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht, was auf dem Etikett stehen muss, wie es verpackt sein muss etc.  Stöbern sie doch einmal in dieser Verordnung.

 

Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an natürliches Mineralwasser wird durch ständige Überwachung garantiert. Damit gehört Mineralwasser zu den bestkontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Natürliche Mineralwässer unterliegen außer der deutschen auch der europäischen Gesetzgebung. Die EU-Richtlinie legt unter anderem die Bestimmungen zu den Behandlungsverfahren sowie zur Etikettierung fest. So müssen z.B. seit dem 28.10.1998 die charakteristischen Bestandteile des jeweiligen Mineralwassers auf dem Etikett ausgewiesen werden. Die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) orientiert sich an der EU-Richtlinie. Sie enthält unter anderem Regelungen über Quellnamen und Quellnutzung, Nutzungsgenehmigungen, Abfüllungsmodalitäten und notwendige chemische sowie mikrobiologische Analysen.


Haltbarkeit up

Natürliches Mineralwasser kann man nahezu unbegrenzt lange lagern, wenn die Flaschen original verschlossen bleiben. Allerdings ist wie für alle Lebensmittel auch für natürliches Mineralwasser ein Mindesthaltbarkeitsdatum vorgeschrieben. Dieses beträgt meist ein bis zwei Jahre. Aber selbst wenn diese Frist abgelaufen ist, kann man das Wasser konsumieren, wenn das "Frische-Siegel" – die Banderole über Schraubverschluss und Flaschenhals – bzw. der Sicherungsring am Verschluss unversehrt sind. Ist die Mineralwasserflasche jedoch angebrochen, empfiehlt es sich, sie innerhalb von 1 bis 2 Tagen zu verbrauchen. Im Sommer, bei sehr heißen Temperaturen, sollte die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hydrogencarbonat up

Hydrogencarbonat, auch Bicarbonat genannt, ist ein Salz der Kohlensäure und kann vom Körper selbst gebildet werden. Es entfaltet eine säure-neutralisierende (alkalisierende) Wirkung und kann damit bei Übersäuerung Ihres Körpers, übrigens eine Zivilisationskrankheit, positiv ausgleichend in Ihren Säure-Basen-Haushalt eingreifen. Hydrogencarbonat greift weiterhin positiv in die Verdauung ein, in dem es die Magenentleerung beschleunigen und die Magensaftsekretion normalisieren kann. Weiterhin bindet es die Säure im Magen, welches Sodbrennen lindert oder vorbeugt. Weiterhin kann Hydrogencarbonat die Harnsäureausscheidung aus dem Blut verbessern, welches Ihnen bei Gichterkrankungen Linderung verschaffen kann und es reduziert die Bildung von Harn- und Nierensteinen. Weiterhin trägt Hydrogencarbonat zur Normalisierung des Blutdrucks bei. Hydrogencarbonat ist somit quasi ein Multitalent. Oben beschriebene Wirkungen treten meist ab ca. 1.300 mg pro Liter ein. Hydrogencarbonat ist in jedem Mineral- und Heilwasser enthalten, allerdings in sehr unterschiedlichen Mengen. In Aqua Römer Mineralwasser sind 203 mg pro Liter enthalten.

 

Kalium up

Kalium ist ein essentieller Mineralstoff. Im Körper wird Kalium in jeder einzelnen Zelle benötigt, egal ob diese sich in inneren Organen, Muskeln oder Nerven befindet. Es ist ein essentieller Mineralstoff, denn er ist bei vielen Stoffwechselvorgängen maßgeblich beteiligt. So reguliert Kalium den Flüssigkeitshaushalt des Körpers, es sorgt für ein reibungsloses funktionieren von Muskeln und Nerven, ist ein wichtiger Spieler in der Konstanthaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes des Körpers und es ist ein wichtiger Stoff, um die Enzymaktivität im Körper zu steuern. Ein echter Allrounder, von dem der Mensch lt. Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) 2.000 mg pro Tag zu sich nehmen soll, um Mangelerscheinungen wie Muskelschwäche und Störungen der Herztätigkeit zu vermeiden. Reich an Kalium sind insbesondere Lebensmittel wie  Pilze, Bananen, Datteln, Bohnen, Chilies, Käse, Spinat und Kartoffeln, in denen rund 0,4 g Kalium/ 100 g enthalten sind.

Kohlensäure up

Deutsche Mineralwässer enthalten meist mehr Kohlensäure als ausländische Marken. Der Grund: Den größeren Teil der Mineralwasservorkommen findet man hier zu Lande in Regionen, die in der Vergangenheit eine rege vulkanische Tätigkeit aufwiesen. Kohlensäure wirkt erfrischend, belebend, macht die Geschmacksnerven empfänglicher und regt den Kreislauf sowie die Verdauung an. Zudem hat sie leicht konservierende Wirkung und hält das Mineralwasser frisch. Mineralwässer gibt es mit verschiedenen Kohlensäuregehalten: klassischer Sprudel (mehr als 5,5 Gramm CO2 pro Liter), kohlensäurereduziertes Mineralwasser (4-5,5 Gramm CO2 pro Liter) und kohlensäurefreies Mineralwasser (weniger als 1 Gramm CO2 pro Liter).



Leitungswasser up

Leitungswasser wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser - also Seen, Talsperren und dem Uferfiltrat von Flüssen - hergestellt. Es muss bakteriologisch und hygienisch einwandfrei sein. Zu diesem Zweck wird es meist chemisch und mechanisch aufbereitet (Ozonisierung, Chlorierung, künstliche Bodenpassage). Eine ursprüngliche Reinheit wird nicht gefordert. Die Vorschriften sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt.

Leitungswasser ist grundsätzlich im Geschmack und Zusammensetzung nicht schlechter als ein Mineralwasser. Es ist ähnlich sauber und gesundheitlich unbedenklich. Dieses wird von den Wasserwerken garantiert. Zu beachten ist jedoch, das Leitungswasser von den Wasserwerken bin zu Ihnen nach Hause einen weiten Weg durch viele Rohrleitungen fließen muss, und die Rohrleitungen alle Stoffe an Ihr Wasser abgeben. Aus einem vom Wasserwerk als hervorragend gesund und geschmacklich einwandfrei geprüften Wasser kann dann leicht das Gegenteil werden. Und hätten Sie gern Blei, Kupfer und Verunreinigungen im Wasser? 



Magnesium up

Im menschlichen Körper ist Magnesium essentieller Bestandteil aller Körperflüssigkeiten und Gewebe. Etwa 25 Gramm Magnesium befinden sich im menschlichen Körper.

 

Der Mineralstoff aktiviert rund 300 Enzyme und reguliert auf diese Weise lebenswichtige Stoffwechselvorgänge. Er sichert die Energieversorgung der Zellen und ist an Muskelkontraktion sowie Nervenfunktion beteiligt. Magnesium ist der Kraftstoff für das Herz und sorgt dafür, dass es im Takt bleibt. Allerdings hängt der tatsächliche Bedarf stärker als bei anderen Mineralstoffen von Lebensweise und körperlicher Konstitution ab.

Um Mangelerscheinungen zu verhindern empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine tägliche Magnesiumzufuhr von 300 mg (Frauen) bzw. 350 mg (Männer).

Gute Magnesiumlieferanten sind alle pflanzlichen und tierischen Lebensmittel, solange sie weitestgehend unverarbeitet bleiben. Auch Mineralwasser kann einen guten Beitrag zu Ihrer Magnesiumversorgung leisten. In einem Liter Aqua Römer Mineralwasser sind bspw. 40mg Magnesium enthalten.

 

Zu einem Magnesiummangel kann es zum Beispiel durch unausgewogene Ernährung mit zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln starkes Schwitzen, aber auch durch übermäßigen Alkoholkonsum, sowie Magen-Darm-Erkrankungen (Durchfall), Missbrauch von Abführmitteln oder Stress kommen. Magnesiummangel kann sich durch Muskelprobleme wie Kribbeln, Zittern, Wadenkrämpfe und Verspannungen zeigen. Herzrhythmusstörungen können ebenfalls auf eine schlechte Versorgung hinweisen. Ebenfalls kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Kreislaufschwächen kommen.  

 

Für Verbraucher wichtig zu beachten ist, dass der tägliche Magnesiumbedarf, den der Körper benötigt um alle Stoffwechselvorgänge durchführen zu können und Mangelsymptome zu vermeiden, unter bestimmten Bedingungen sogar erhöht ist.

Hierzu zählen

  • Stress
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Sport und schwerer körperlicher Arbeit
  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Abführmittel oder Anti-Baby-Pille
  • Bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Mineralstoffe up

Mineralstoffe sind anorganische Verbindungen, die der Körper für alle Organfunktionen braucht, die er aber nicht selbst herstellen kann. Sie müssen mit der Nahrung und mit Getränken zugefügt werden. Zu den Mineralstoffen zählen Calcium, Chlor, Magnesium, Natrium, Kalium, Phosphor, Schwefel und Eisen. Ein erwachsener Mensch hat etwa 4 kg Mineralstoffe in sich, wobei davon ca. ein Kilogramm auf Calcium entfällt.

Die wichtigsten Funktionen von Mineralstoffen sind:

  • Bestandteil von Knochensubstanz und Zahnschmelz
  • Regulation des Wasserhaushalts und des Säuren-Basen-Haushalts
  • Bestandteil von Hormonen und Enzymen
  • Bestandteil des Hämoglobins
  • Mitwirkung bei der Erregungsleitung der Nerven
  • Koordination der Muskelaktivität und -entspannung

Übermüdung, Konzentrationsschwäche oder Muskelkrämpfe können Anzeichen eines Mineralstoffmangels sein. Schlimmere Folgen können Knochenentkalkung (Osteoporose), Stoffwechsel-Probleme oder Herz-Kreislauf-Probleme sein.

Wem seine Gesundheit am Herzen liegt, sollte für eine ausreichende Versorgung des Organismus mit Mineralstoffen sorgen, damit alle Körperfunktionen einwandfrei ablaufen. Allein durch die Ernährung - Essen und Trinken - sorgen wir dafür, dass unser Körper erhält, was er benötigt.

Mineralwasser up

Natürliches Mineralwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen, die vor Verunreinigungen geschützt sind. Es muss von ursprünglicher Reinheit sein. Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort in die für den Verbraucher bestimmten Flaschen abgefüllt werden. Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Wie der Name schon sagt, enthält natürliches Mineralwasser in der Regel eine Vielzahl wertvoller Mineralstoffe und Spurenelemente.

Natrium up

Unser Körper enthält ungefähr 1,38g Natrium pro Kilogramm Körpergewicht. Natrium ist unverzichtbar für die Regulation des Wasserhaushalts im Körper. Außerdem ist es einer der Zentralfaktoren bei der Übertragung und Weiterleitung von Nervenreizen sowie bei der Muskelkontraktion. Gemeinsam mit Magnesium unterstützt Natrium die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Viele wertvolle Nährstoffe wie Kohlenhydrate können nur mit Hilfe von Natrium durch den Darm geschleust und verstoffwechselt werden und so Energie liefern.

Zu einem Mangelszustand kann es kommen, wenn Natrium vermehrt ausgeschieden oder wenn zu wenig davon über die Nahrung aufgenommen wird. Dieses ist jedoch selten der Fall. Wer Sport treibt oder körperlich arbeitet und dabei stark schwitzt, sollte daher besonders auf eine ausreichende Natriumzufuhr achten, um Leistungseinbußen vorzubeugen. Belastungen wie Stress, Flüssigkeitsverluste durch Fieber, Erbrechen und Durchfall können ebenfalls zu einer Mangelsituation führen. Symptome eines Natriummangels sind niedriger Blutdruck, Herzrhythmussörungen (Tackykardie), Schwäche, Übelkeit sowie Muskelkrämpfe bis hin zu einem Kreislaufkollaps.

Eine exzessive Natriumzufuhr wiederum, welche über einen langen Zeitraum z. B. durch Fehlernährung erfolgt, kann zu Wasseransammlungen im Gewebe (Ödemen), zu motorischer Unruhe, Bluthochdruck mit Schwindel und erbrechen, Überreizbarkeit der Muskulatur und schließlich Herzversagen führen. Bei älteren Menschen gehört ein zu niedriger Natrium-Spiegel im Blut zu den häufigsten Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts.

Der tägliche Bedarf an Natrium hängt stark von Lebensweise und körperlicher Konstitution ab und kann deshalb sehr unterschiedlich sein. Natrium wird vorwiegend als Kochsalz (Natriumchlorid) aufgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) hält für den Erwachsenen eine Kochsalzzufuhr von 5 g für ausreichend. Dieses entspricht 2g Natrium.

Häufig wird ein hoher Natriumgehalt im Mineralwasser irrtümlich mit einem hohen Kochsalzgehalt gleichgesetzt. Die meisten Mineralwässer enthalten Natrium in Hydrogencarbonat gebundener Form und wirken daher nicht blutdruckerhöhend.

Natürliches Mineralwasser up

Wasser, wie das Aqua Römer classic, darf als natürliches Mineralwasser bezeichnet werden, wenn es aus einem unterirdischem Wasservorkommen stammt, das vor Verunreinigungen geschützt ist. Außerdem muss es von ursprünglicher Reinheit sein. Um diese Reinheit sicher zu stellen, sieht die Verordnung vor, dass Mineralwasser immer am Ort der Quelle abgefüllt werden muss. Darüber hinaus stellt die MTV noch einen besonderen Anspruch: Als einziges Lebensmittel in Deutschland benötigt Mineralwasser den Nachweis einer amtlichen Anerkennung. Dieser Nachweis umfasst mehr als 200 Untersuchungen, darunter z.B. Analysen zur Reinheit und zum Gehalt an Mineralstoffen.

Natürliches Heilwasser up

Auch ein natürliches Heilwasser stammt aus geschützten, unterirdischen Wasservorkommen und wird am Ort der Quelle abgefüllt. Anders als Mineralwasser muss es aber aufgrund seiner Inhaltsstoffe zusätzlich noch eine heilende, lindernde und/oder vorbeugende Wirkung haben. Erst wenn diese gesundheitliche Wirkung wissenschaftlich belegt ist, erhält die Quelle eine amtliche Zulassung als Heilquelle.

Osteoporose up

Osteoporose ist eine Krankheit, die mit einem Verlust von Knochensubstanz verbunden ist. Beim gesunden Erwachsenen halten sich Knochenneubildung und Knochenabbaurate die Waage. Bei der Osteoporose ist dieses ausgewogene Verhältnis gestört: Entweder wird zu wenig Knochen neu gebildet, oder der Knochen wird vermehrt abgebaut. Als Folge wird der Knochen porös und brüchig. Zu Knochenbrüchen kommt es hauptsächlich an Wirbelsäule und Oberschenkelknochen. Heute zählt die Osteoporose zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Knochens. Sie betrifft vor allem Frauen in und nach der Menopause. Sie tritt aber immer häufiger auch bei Männern auf. 

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Die Folgen sind:

  • schwache und anfällige Knochen,
  • ständige Schmerzen,
  • erzwungene Bewegungsarmut,
  • weitere Herabsetzung der mechanischen Belastbarkeit und
  • schließlich die Immobilisation mit all Ihren Folgen für Kreislauf und Atmungsfunktion
  • sowie eine fortschreitende Angst vor weiteren Frakturen.

 

Osteoporose läßt sich ganz wesentlich durch eine ausreichende Zufuhr an Calcium verhindern oder lindern. Calciumreiche Lebensmittel sind insbesondere Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse- Auch mit Mineralwasser kann ein wertvoller Betrag zur Osteoporose- Prävention und - Behandlung geleistet werden. So decken bereits 2 Flaschen AQUA RÖMER Mineralwasser Ihren täglichen Bedarf an Calcium.

 

Quellort up

Jedes natürliche Mineralwasser muss an seinem Quellort, also an dem Ort, an dem die Quelle entspringt oder erbohrt wird, abgefüllt werden. Es sprudelt entweder durch den natürlichen Kohlensäuredruck hoch oder es wird an die Oberfläche gepumpt.

Quellwasser up

Der Ursprung von Quellwasser liegt ebenfalls in einem unterirdischem Wasservorkommen. Im Gegensatz zu Heil- und Mineralwasser benötigt es aber keinerlei amtliche Anerkennung oder Zulassung. Es reicht aus, wenn seine Zusammensetzung allen Kriterien genügt, die auch für Trinkwasser vorgeschrieben sind.

Sodastreamer up

Nicht alles, was sprudelt, ist auch Mineralwasser. Mineralwasser kann man nicht selbst herstellen. Auch nicht mit einem Sodastream-Gerät. Mit diesem kann man höchstens Leitungswasser mit Kohlensäure versetzen. Was man damit erhält? Sprudelndes Leitungswasser.

Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das in einem langen Prozess entsteht und sich vor allem durch seine ursprüngliche Reinheit auszeichnet. Seine jeweilige Mineralisierung macht es einzigartig und stattet es mit günstigen Wirkungen auf den menschlichen Organismus aus.

Durch Zugabe von Kohlensäure zu Leitungswasser erhält dieses weder ursprüngliche Reinheit noch ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe. Zudem kommt die Gefahr, daß Verbraucher zum Aufspudel Ihres Leitungswasser jene Sodarstream-Flaschen nehmen, die sie schon seit längerer Zeit wiederholt in Verwendung haben, aus denen zudem auch oft mals direkt getrunken wird und die meist nicht gekühlt aufbewahrt werden. Dadurch werden solche Flaschen zu echten Brutstätten für Bakterienkulturen, durch die Ihr Leitungswasser konterminiert wird und Sie Ihre Gesundheit in Gefahr bringen. Ihr Leitungswasser ist dann nicht mehr nur sprudelndes Leitungswasser sondern sprudelndes Leitungswasser mit Bakterienbeimischung und Gesundheitsgefährdeter Wirkung.

 

Bei Mineralwasser wird hingegen von Ihnen die Flasche nur einmal verwendet, von uns werden die leeren Flaschen sorgfältig gereinigt und auf bakteriologische Einwandfreiheit kontrolliert, oder es werden sogar brandneue Flaschen verwendet.

Spurenelemente up

Spurenelemente sind anorganische Verbindungen, die eben nur in Spuren im Körper vorkommen. Allerdings kann der menschliche Körper Spurenelemente nicht selbst bilden. Er muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Die wichtigsten Spurenelemente sind: Jod, Fluor, Zink, Kupfer, Silicium.

Sprudel up

Die Zusatzbezeichnung Sprudel darf benutzt werden, wenn das Mineralwasser im Wesentlichen unter natürlichem Kohlensäuredruck aus seiner Quelle sprudelt oder wenn es unter Kohlendioxidzusatz abgefüllt wurde.
Zudem wird "Sprudel" in der Umgangssprache häufig anstelle von "Mineralwasser" benutzt, drückt aber an und für sich das Gleiche aus.

 

Sulfat up

Sulfat ist eine natürliche Schwefelverbindung, die vor allem für ihre die Verdauung fördernde Wirkung bekannt ist. Sulfat regt den Galle- und Bauchspeicheldrüsenfluß an, fördert die Entleerung der Gallenblase und wirkt auch im Darm verdauungsfördernd, indem es in den unteren Darmabschnitten Wasser bindet. Seine Eigenschaften können besonders im Zusammenspiel mit Magnesium und Calcium noch verstärkt werden.

 

Sulfat ist ferner beteiligt an der Bildung von Eiweißen im Körper am Aufbau der Knorpelsubstanz, es sorgt für die Festigkeit von Haut und Haaren und ist zudem Wichtig für die Produktion von Magen- und Verdauungssekreten.

Weiterhin unterstützen Sulfate die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion, es ist ein aktiver Spieler im Energiestoffwechsel des Körpers uns es hat als Bestandteil von Heparin eine bedeutende Rolle in der Blutgerinnungshemmung.

 

Mangelzustände bei Sulfat sind bisher nicht bekannt, da Sulfat genügend in Lebensmitteln vorkommt. Die Gesundheitsförderliche Wirkung von Sulfat auf die Verdauung werden jedoch in der Regel ab 1.200 mg pro Liter Wasser beschrieben. Unser AQUA RÖMER Mineralwasser enthält 1.382 mg Sulfat pro Liter.

 

Und noch etwas zu Ihrer Information, was manchmal zu Verunsicherungen bei Verbrauchern führt:

Es gibt einen gesetzlichen Grenzwert für Sulfat, der sich jedoch ausschließlich auf Trinkwasser bezieht. Dieser beträgt 240 mg Sulfat pro Liter. Dieser Grenzwert sagt allerdings nicht, daß eine höhere Menge Sulfat gesundheitsgefährlich ist - ganz im Gegenteil, wie wir eben gelernt haben.

Dieser Grenzwert hat einen für die Wasserwerke ganz eigennützigen Hintergrund: Sulfat geht in Wasser oft die Verbindung mit Calcium zu Calciumsulfat (Gips) ein. Dies führt zu Rohrverkalkungen. Und da das bei den Stadtwerken wiederum zu Problemen führt, hat man den Grenzwert aus technischen, aber nicht aus gesundheitlichen Gründen gesetzt.

So viel zu Ihrer Beruhigung.

Tafelwasser up

Tafelwasser ist ein künstliches Produkt, das keine amtliche Anerkennung benötigt. Neben Trinkwasser als Grundsubstanz darf es ergänzende Zutaten, wie Kohlensäure, Mineralstoffe, Sole oder Meerwasser, enthalten. Herstellung und Abfüllung sind an jedem beliebigen Ort möglich.

Tiefenwasser up

Unter Tiefenwasser versteht man tief liegende Wasserschichten, die durch mindestens eine wasserundurchlässige Schicht vom Grundwasser getrennt sind. Aus diesem Tiefenwasser wird natürliches Mineralwasser gewonnen. Es steht auf der Wassergüteskala ganz oben.

Trinkwasser/Leitungswasser up

Das Wasser, das bei uns unbegrenzt aus der Leitung fließt, besteht zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächengewässern, wie Seen, Talsperren und Flüssen. Das macht eine Aufbereitung erforderlich, für die es auch mit Chemikalien versetzt werden darf. Für die einwandfreie Qualität von Trinkwasser sind die Versorgungsunternehmen verantwortlich. Sie kontrollieren das aufbereitete Wasser, bevor es in das Rohrnetz eingespeist wird. Der Gesetzgeber hat für Trinkwasser eine klare Definition festgelegt: Es darf die Gesundheit nicht schädigen.