Verbraucher fragen 

aquaRömer antwortet 

Für uns von aquaRömer ist Wasser mehr als nur ein lebenswichtiges Nahrungsmittel! Es ist es eine Leidenschaft, zu der wir uns in vielen Jahren eine umfassende Expertise aufgebaut haben. Und einige Verbraucherfragen wurden uns im Laufe dieser Zeit immer wieder gestellt. Deshalb wollen wir diesen Bereich nutzen, um einmal tiefer in die faszinierende Welt des unscheinbaren Lebenselixiers einzutauchen, mit Irrtümern aufzuräumen und Sie an unserem Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Nachfolgend finden Sie daher unsere Top 10, der uns am häufigsten gestellten Fragen und unsere Antworten dazu. Sie haben weitere Fragen? Dann zögern Sie nicht unser Kontaktformular zu nutzen, um sie uns zu stellen. Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

Was ist Mineralwasser und was zeichnet es aus?

Als  einziges Lebensmittel in Deutschland erhält Mineralwasser eine amtliche Anerkennung. Ein natürliches Mineralwasser muss - so schreibt es die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) - seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen haben und direkt am Quellort abgefüllt werden. Das Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Strenge Kontrollen garantieren eine gleichbleibende Qualität von der Quelle bis zum Verbraucher.

Was ist der Unterschied zwischen Mineralwasser und Leitungswasser?

Die Qualität von Leitungswasser, das etwa zu zwei Dritteln aus Grund- und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser gewonnen wird, wird durch die Trinkwasserverordnung geregelt. Um den darin beschriebenen Anforderungen zu genügen, muss Leitungswasser in der Regel erst zu Trinkwasser aufbereitet, d.h. gereinigt, desinfiziert und in der Zusammensetzung verändert, werden. Durch die Reinigung enthält es nur sehr wenige lebenswichtige Nährstoffe. Ganz anders das Mineralwasser! Das muss immer aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Quellen stammen und von Natur aus rein sein. 

Kann ich aus Leitungswasser Mineralwasser herstellen, z. B. mit einem Sodastreamer?

Die klare Antwort lautet: Nein. Bei Mineralwässern handelt es sich um Naturprodukte, die aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammen und direkt am Quellort abgefüllt werden. Wenn Sie also einen Sodastreamer nutzen, um Leitungswasser mit Kohlensäure anzureichern, erhalten Sie nichts weiter als Leitungswasser mit Kohlensäure. Der Sprudel hat also keine Auswirkung auf die Punkte Reinheit und Mineralisierung. 

Was ist Heilwasser?

Wie Mineralwasser entspringt auch Heilwasser unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Eine amtliche Anerkennung ist ebenfalls erforderlich. Zudem unterliegt es dem Arzneimittelgesetz und bedarf der Zulassung durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Bei Heilwasser handelt es sich um ein natürliches, mineralhaltiges Wasser, dem eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung nachgewiesen ist.

Welchen Einfluss hat die Herkunft auf die Mineralisierung von Mineral- und Heilwasser?

Wie hoch die Gesamtmineralisierung eines Mineralwasser oder Heilwassers ist und in welcher Menge diese natürlichen Inhaltsstoffe vorliegen, hängt von den Gesteinsschichten ab, die das Wasser in seinem Quellgebiet durchlaufen hat. Hierzu muss man wissen, dass das Mineral- bzw. Heilwasser in einem langen, natürlichen Prozess entsteht. Der Niederschlag fällt auf den Boden und sickert - oft mehrere hundert Jahre lang - durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten. Dabei wird das Wasser auf natürliche Weise gereinigt und gefiltert und mit Mineralstoffen sowie Kohlensäure angereichert.

Welche Mineralstoffe enthalten Mineralwässer und was bewirken sie im Körper?

Jedes Mineralwasser ist ein Spiegelbild der geologischen Gegebenheiten und der Region, in der es gefördert wird. Jedes Mineralwasser ist somit ein Unikat und hat seinen spezifischen Gehalt an Mineralstoffen und Kohlensäure und damit auch seinen unverwechselbaren Geschmack.

Folgende Mineralien sind unter anderem in Mineralwässern enthalten: Calcium, Magnesium, Chlorid, Sulfat, Kalium und Natrium. Magnesium beispielsweise steuert unseren Stoffwechsel und treibt die Herzfunktion an. Und für starke Knochen, Muskeln und unsere Zähne sorgt das Mineral Calcium, während das Mineral Sulfat die Verdauung sanft anregt.

Wie lagere ich Mineral- und Heilwasser am besten?

In erster Linie gelten für die Lagerung die drei Regeln, denen viele Lebensmittel unterliegen: Kühl, trocken und lichtgeschützt. Setzen Sie Mineral- und Heilwässer keinen Extremen wie Hitze oder Frost aus, denn diese können mehr als nur den Geschmack beeinträchtigen! So führen hohe oder sehr niedrige Temperaturen schon mal zu sogenannten Mineralienausfällungen. Die quelleigene Mikroflora verändert sich hierbei, wodurch die enthaltenen Mineralien wieder sichtbar werden, das Wasser trüben oder einen Bodensatz bilden. Dieser ist zwar gesundheitlich unbedenklich aber eher unschön. 

Welche Vorteile haben Mehrwegflaschen?

Mineralwasser ist in Einweg- und Mehrwegflaschen erhältlich, die aus PET oder Glas bestehen. Mehrwegflaschen aus Glas und PET sind ökologisch vorteilhafter, da sie viele Male wiederbefüllt werden und deutlich kürzere Transportwege zurücklegen. Glas- und PET-Mehrwegflaschen machen 98 Prozent unseres  Sortiments aus. Aber auch bei den Einwegflaschen steht der nachhaltige Umgang mit Ressourcen an oberster Stelle: All unsere Einwegflaschen bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Material.

Mineralwasserflaschen aus PET oder Glas?

Die meisten Verbraucher bevorzugen beim Mineralwasserkauf eine bestimmte Verpackungsform oder entscheiden sich abhängig von der Konsumsituation für Glas- bzw. PET-Flaschen.

Glasflaschen werden in ihrer Anmutung und Haptik von vielen als höherwertig erlebt. Das Material Glas passt perfekt zu genussorientierten Konsumsituationen. Ein klarer Pluspunkt für Glas-Mehrwegflaschen sind zudem die hohen Umlaufzahlen: sie erleben bis zu 50 Befüllungen, deutlich mehr als PET-Mehrwegflaschen. Dafür hat PET gegenüber Glas praktische Vorzüge: Es ist bruchfest. Dank ihres geringen Gewichts lassen sich PET-Flaschen außerdem leichter tragen. 

Bei Mineralwasser in der PET-Mehrwegflasche macht die Verpackung weniger als 7 Prozent des Gesamtgewichts aus. Das reduziert gegenüber den schwereren Glasflaschen den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß auf dem Transportweg vom Abfüller zum Verbraucher. So schneidet PET-Mehrweg bei Verpackungsökobilanzen am besten ab.
 

Wie werden Mehrwegflaschen gereinigt?

Egal ob Glas- oder PET-Flaschen: Die Sicherheitsstandards für die Reinigung und Kontrolle von Mehrweg-Behältnissen in Deutschland sind sehr hoch. Bei der aquaRömer GmbH & Co. KG z.B. ist alleine die Auswaschung ein mehrstufiger Prozess mit Waschlauge und Frischwasser. Ständige Stichproben garantieren hier höchste Hygienestandards. Durch den Einsatz modernster Inspektionsmaschinen wie dem sogenannten „Sniffer” haben Fremdkörper und Verunreinigungen durch Fremdstoffe kaum eine Chance. Auch Flaschenmündungen, Wände und Gewinde unterliegen strengsten Prüfverfahren.